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Immer wieder wir die Frage aufgeworfen, welches der vielen Eiland der Philippinen denn das schönste sei. Übereinstimmend weisen Landes-kenner diesen Titel der Insel Palawan zu. Dass selbige weitere 1700 Landbrocken um sich schart und wie schön diese nun wieder sind (nämlich sehr) das steht auf einem anderem Blatt. Es sind die Grossinseln, unter denen Palawan die Krone gebührt. Jeder wo schon dort gewesen ist, weiss von was man redet. Weiser Sandstrand und hellblaues Wasser. Was will man denn noch mehr.
Palawan ist die drittgrösste Insel der Philippinen und zugleich die Hauptinsel der gleichnamigen Provinz. Zu den wichtigsten Inseln der Provinz zählen Busuanga, Culion, Linapacan, Cuyo, Dumaran, Cagayanes und Balabac. Viele kleine Inseln und Korallenriffe gehören ebenfalls zum Inselverband, insgesamt etwa 1800. Mit einer Länge von 425 km und einer Breite von etwa 40 km bedeckt die Insel Palawan 12.000 km2 der 14.800 km2; grossen Provinz. Die schmalste Stelle der Insel ist nur 8,5 km breit. Palawan trennt das Südchinesiche Meer von der Sulu See, befindet sich zwischen den Inseln Mindoro und Borneo und liegt etwa 580 km südwestlich von Manila. Eine Bergkette zieht sich entlang der gesamten Insel, deren höchste Erhebung der Mount Mantalingajan mit 2.085 m ist. Die Insel ist von Korallenriffen umgeben, deren Fläche fast 11.000 km2; bedecken.
Republik Palawan nennen die Einheimische schmunzelnd ihre Insel, darauf hindeutend, dass man leicht eine von Manila unabhängige Existenz führen könnte. In der Tat. Es ist fast alles da, um eine solche Selbständigkeit zu ermöglichen. Sogar Öl wurde vor der Insel Linapacan) entdeckt. Weil Palawan jahrhundertelang in der Tat, links liegen gelassen worden was, fiel den Pionieren eine fette Pfründe in die Hand, als die Besiedlung der Insel nach dem Zweiten Weltkrieg ernstlich einsetzte. Noch in den 1960er-Jahren was die grösste Provinz des Landes von einem ende zum andren bewaldet. Kommandoartige Abholzaktionen, die damals gestartet wurden und bis in die jüngste Neuzeit andauerten, richteten gewaltige Schäden an. Erst seit wenigen Jahren hat man dem Treiben ein Ende gemacht und forstet vielerorts massiv wieder auf.
Ökologisch ist auf der Insel seither ein Schlüsselwort das selbst Grundschülern wohlvertraut ist und das in den Kirchen vor den Altären gepredigt wird. Die Natur, liebe Gemeinde ist euer Kapital, werft es nicht leichtfertig fort. Deshalb ist trotz fortgesetzter Zerstörung in kleinem Stil durch die Ureinwohner der Insel, die nach vielen Jahren ethnischer Unterdrückung diverse Privilegien bei der Urbarmachung des Dschungels geniessen, doch noch einiger Wald da. So viel zumindest, dass man sich hoffnungslos in ihm verlaufen kann.