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Eine Stadt namens Maynilad der Name geht auf eine Pflanze an den Ufern des Pasig Fluss zurück, gab es schon vor der Ankunft der Spanier. Dem Konquistador Miguel Lopez de Legazpi stach diese an einem der besten Naturhäfen der Welt gelegene Lokalität ins Auge und nach einigen Plänkeleien seiner Vorhut mit den statthaltenden muslimischen Rayahs und einem entscheidenden Seegefecht in der Manila Bucht richtete er sich dort häuslich ein. Im Anschluss an den Bau der Befestigung Fort Santiago, benannt nach dem heiligen Tiago de Matamoro, Sieger über die Mauren, wurde Manila am 24. Juni 1571 Hauptstadt der Philippinen. Keineswegs kann man in einem historischen Rückblick sagen, dass die Eroberer mit überlegener Feuerkraft ein paar nackte Wilde unterworfen hatten.
Mayniland wurde zum damaligen Zeitpunkt bereits auf 6’000 Einwohner geschätzt und stand auf einem hohem Entwicklungsniveau. Die Verteidiger der Stadt waren mit Schusswaffen sehr wohl vertraut und stellten sogar selber Kanonen nach Techniken aus Borneo und China her; die Spanier erbeuteten einige dicke Berthas mit Einzelgewichten von 920 kg. Die Europäer hatten nur die bessere Taktik und verstanden sie auch konsequent anzuwenden. Diese Vorgang sollte sich die nächsten 300 Jahre bewähren.
Aus dem ersten Impuls herraus möchte man jedes Restaurant in Manila vorstellen. Leider ist das fast unmöglich, da es so viele gute und günstige gibt. Chinesisch isst man am besten und biligsten in Chinatown. Fast Food gibt es überrall in rauen Mengen. Am vielfältigsten speist man im Untergeschoss grosser Kaufhäuser, wo sich um riesige Speisesäle zahllose Kleinrestaurants gruppieren. Wer knapp bei Kasse ist, sucht einen Nudelschuppen auf.
Die einst Rotlichtszene im Ermita gehört der Vergangenheit an. Sagen da die meinsten aber es gibt Sie immer noch. Lautes Honkytonk ist out, anspruchsvolle Cafes, Bistros, Disco und Jazzlokale haben die kruden Nachtclubs verdrängt. Die Szene hat sich über alle Stadtgebiete verteilt. In Ermita wo einst die Bars dich an dicht standen, haben sich ein paar bessere Etablissements erhalten. In der Bürostadt Makati ist die P. Burgos Street das Zentrum der Action. Eine lebendige Bohemien Atmosphäre bestimmt das Bild aber vor allem in Malate, spezifisch im Bereich des Remedios Circle bei der grossen Kirche.
Wer ein Herz für einen Hahn hat, sollte einmal einen richtigen philippinischer Hahnenkampf miterleben, schon um sich von dem Temerament der Zuscher anstecken zu lassen. Aktuelle Auskünfte gibts überrall. Jeder Filipino weiss da bescheid wo was los ist. Ein Basketballspiel sollte man sich ebenfalls nicht entgehen lassen, denn dabei schlägt die Begeisterung noch höhere Wellen. Oder einfach mal einen Tag lang kreuz und quer mit dem Jeepneys durch die Stadt fahren, was allerdings ganz schön schlaucht
Essen und Shopping sind wichtige Aktivitäten der Filipinos. Mit Ausnahmen weniger Feriertage sind die Märkte, Laden und Einkaufszentren die ganze Woche über offen. Viele Einheimische kaufen Lebensmittel, aber auch Konsumgüter auf Märkten. In den riesigen Konsumtempeln der Stadt lässt sich in klimatisiertem Komfort so ziemlich alles erstehen, was das Herz begehrt. Allein im Areneta Center gibt es an die 2000 Spezialgeschäft für Waren aller Art mit Einschluss eines grossflächigen Farmers market mit Frischprodukten. Weiter Einkaufszentren in diesem Bereich sind die SM Malls mit einer geradezu erschlagenden Warenpalette. Teilweise hat es im obersten Stock noch ein Kino, so kenne ich es von Cebu her.