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Selbst in den riesigen Slums eine Art Dorf Atmosph
Es macht einem sehr traurig das man solche Bilder sehen muss, wie die kleinen schon Arbeiten müssen um zum überleben, Bauern, Fischer, Saisonarbeiter und ihre Familien, die auf dem Land ihre Lebensgrundlage verloren haben, leben in den Grossstädten unter katastrophalen Bedingungen: entlang der Landstrassen, an den Uferböschungen, unter Brücken, auf Müllbergen und Friedhöfen.
Ein Drittel der Bevölkerung der Hauptstadt Manila lebt in Slums. Nur jeder dritte Slum ist an die kommunale Müllabfuhr angeschlossen. Und gerade mal jede fünfte Behausung hat eine Trinkwasserleitung. Die hygienischen Verhältnisse sind miserabel. Die Kindersterblichkeit ist in den Elendsvierteln dreimal höher, Durchfall doppelt so häufig und Tuberkulose-Fälle treten neunmal häufiger auf als im übrigen Manila.
Selbst wenn die Menschen vom Staat hierher umgesiedelt wurden, weil ihre frühere Behausung beispielsweise einer Strassenerweiterung Platz machen musste, können sie nie sicher sein, dass sie nicht eines Tages wieder „geräumt" werden. Und dann wird ihnen oft ein Platz weit ausserhalb der Stadt zugewiesen.