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Ein beliebtes Ziel ist der Badeort Moalboal an der Westküste. Dessen Panagsama Beach galt einmal als Geheimtipp der Travellerszene. Daraus hat sich viel touristischer Kommerz entwickelt, eine gelöste Atmosphäre ist aber erhalten geblieben. Es gibt viele Unterkünfte mit sehr moderaten Preisen, ebensolche Ess- und Trinkklausen, Tauchschulen in deutsch und sogar Reitställe.
Badian, ein Stück weiter südlich, ist etwas exklusiver. Zwei Resorts laden Betuchte, aber man kann auch in Cottages unterkommen. Die Tauchgründe zählen zu den besseren. Ein paar Geheimtipps sind in jüngster Zeit im Norden der Insel Cebu frisch auf den Markt geworfen worden.
Der Tourismus hat das Eiland Bantayan bis vor kurzem von verschwiegenem Charme und nur für grosse Hühnerfarmen bekannt, jetzt entdeckt. Das geschah vor allem wegen diverser Strände. Noch ist alles sehr rustikal. Eine einfache Hütte gibt es schon für 100 Peso. Hier lohnt es sich, ein Fahrrad zu mieten, denn die insularen Strassen sind von Verkehr weitgehend verschont. Aber ein kleiner Flugplatz existiert bereits, und bald wird es mit Sicherheit auch hier mehr Infrastruktur geben. Santa Fee auf Bantayan wird per Fähre von Hagnaya erreicht.
Auch das Mini-Eiland Malapascua, mittig nach Leyte hinüber gelegen und gerade mal drei Quadratkilometer gross, ist vom Zug der Zeit nicht unberührt geblieben. Mehrere Resorts, zumeist gar nicht teuer haben sich dort etabliert, und sogar Pizza kann man auf erhalten. Nach Malapascua gelangt man per Boot von Maya an der Nordspitze Cebus.
Ausser Magellan’s Cross unter dessen Urausgabe die erste christliche Taufe auf den Philippinen stattfand, ist die gleich daneben befindliche Basilica Minor del Santo Niño von zentralem Anlaufpunkt. Die Kathedrale gilt im ganzen Land, nicht nur in Cebu, als Heiligtum. Bei der drinnen unter Glas stehenden Ikone handelt es dich allerdings um eine Nachbildung. Aus der Gründerzeit stammt ebenfalls die Chapel of the Last Supper im Vorort Mandaue, in der eine lebensgrosse holzgeschnitzte Abendmahlsszene zu bewundern ist.
Fort San Pedro am Hafeneingang trägt den Name des Flaggschiffs des Konquistadors Legazpi. Die Anlage aus dem Jahre 1565 wurde im 2. Weltkrieg stark in Mitleidenschaft gezogen, heute zeigt ein Museum die Fundobjekte aus dem Wrack der Galeone San Diego und regionale Ausgrabungsgegenstände.
Zu Mussestunden lädt die Plaza Independencia im historischen Viertel. Der Carbon Market, auch ganz in der Nähe, bietet eine Fülle unverfälschter visayischer Impressionen. Das farbenfrohe Areal quillt über vor Lebensmitteln aller Art, insbesondere feinen Tropenfrüchten. Und wenn man bei Regenwetter durch Matsch stampfen muss, so entschädigt die überraus lebendige Atmosphären für dieses kleine Minus.
Im Jumalon’s Butterfly Sanctuary kann man lebende Schmetterlinge beobachten aus bunten Flügeln gefertigte Kunstwerke mögen allerdings nicht jedermenschs Sache sein. In Beverly Hiss von wo beteute Chinesen die Stadt überblicken, steht der Taoist Temple zu ehren des Philosophen Laotse. 81 Stufen führen hinauf, der Anzahl taoistischer Lehrkapitel entsprechend und oben entzündet man Raucherstäbchen und hört sich Wahrsagen an.
Die Statue des tapferen Häuptlings, der Magellan besiegt, steht heute als ein Symbol gegen den Kolonialismus vor der Lapu-lapu City Hall auf der Insel Mactan vor den Toren der Stadt.
Ein stattlicher Friedhof an derM.J. Cuenco Av., der Geschichte und Reichtum von Cebu City widerspiegelt. Ein Besuch lohnt sich vor allem an Allerheiligen und Allerseelen.
Wo vermutliche am 14. April 1521 die erste katholische Messe auf den Philippinen gefeiert wurde, liess Magellan dieses Kreuz aufstellen. Dasursprünglich Kreuz ist von einem neuem Schwarzholzkreuz ummantelt und steht in einem Pavillon an der Magellanes St. In Cebu City.