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Palawan Süden

Im Süden Palawans

Der grösste Kuchen Palawans steckt voller Rosinen, die sich der über wenig Zeit verfügende Standardbesucher nicht entgehen lassen darf. Wer indes über so viel glückliche Musse verfügt, die ganze Insel bereisen zu können, der beginnt am besten im tiefen Süden. Dort, wo nur eine schmale Wasserstrasse die Philippinen von Borneo trennt, liegt die Insel Balabac, teil der Hauptprovinz.
Ein rustikales Eiland ist es, voller Urwälder und wilder Strände. Und ganz im Süden, bei Kap Meleville, steht ein Leuchtturm, der das weltweit romantischste Gemäuer dieser Art sein dürfte. 1892 stellten ihn die Spanier auf dem Hügel an der Mangrovenküste. Ehern steht er da, mit vier Generatoren aus den 1930ern ausgerüstet, von denen nicht ein einziger funktioniert, und von drei Wärtern bewacht, die nichts zu tun haben - das tröstende Licht von Kap Melville ist dunkel.

 

Südzipfel von Palawan

Auf dem Südzipfel von Palawan brennen ebenfalls wenige Lichter. Auch hier ist die Küste von Mangroven umsäumt, in denen sich Krokodile tummeln, Riesenbiester dabei. Die paar Ansiedlungen sind klein. In Baook’s Point benannt nach dem legendären Rajah Brooke aus Nordborneo, wurde 1934 die weltgrösste Perle von den Ausmassen einer Kokosnuss gefunden. Die Familie der glücklichen Finder, die zuerst mit dem Klunker Kegel spielte, lebt noch in dem unscheinbaren Ort und ist nicht gerade reich zu nennen, vor allem in Relation zum Schätzpreis der heute in den USA befindlichen Perle; 42 Millionen Dollar. Hätte es ein anderer gefunden so währe es sicher reicher als die jetzt. Einer ist sicher Reich dabei geworden, nur der Finder nicht.

 

Anreise

Von Puerto Princesa führt an der Suluseeküste bis Rio Tuba eine Strasse entlang, die von Jeepneys und Bussen befahren wird, regelmässig allerdings nur bis Brooke’s Point. Eine gleiche Route an der Westküste ist in Bau. Nur das kann noch eine Zeit gehen.

 

Sehenswürdigkeiten

Ein kleines Museum in Quezon gibt einen Überblick über den Werdegang des Tabon Menschen. Die dazugehörigen Höhlen können anschliessend mit einem Guide des Museums besichtigt werden. Viel gibt es dort allerdings nicht zu sehen. Da ist der Tumarbong Wasserfall am gleichnamigen Fluss schon ergiebiger, zumal es dort sogar Übernachtungsmöglichkeiten gibt. Im Tabon Village Resort oder Parasio sa Falls die sehr günstig sind. Oder eine Robinsonade auf Malapackun Island, ist gar nicht so teuer und der Spass ist sicher dabei.

 

El Nido Miniloc Island Resort 

 

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