Handel
Handel zwischen China und Mexiko
Unter spanischer Ägide mutierte Manila zu einer urbanen Einheit, deren Lebensqualität um einen modernen Begriff zu wählen, geradezu legendäre Formen gewann. Jedenfalls schilderten die neuen Herren die Verhältnisse wiederholten in glühenden Farben. Es ging ihnen auch glänzend. Vom Ackerbau und Viehzucht hielten die iberischen Hidalgos jedoch ganz und gar nichts.
Gründungsjahr
Schon 1571, im Gründungsjahr der Hauptstadt, verfielen sie auf die Idee, zwischen China mit seinem enormen Warenangebot und dem reichem Mexiko eine Handelsbeziehung herzustellen, die von Manila aus dirigiert wurde. Bis 1815 pendelten deshalb mit peinlich eingehaltenen Regelmässigkeit, nur von Kriegen und natürlichen Kalamitäten unterbrochen, alljährlich schwer beladene Galeonen zwischen Manila und Acapulco hin und her. Alle Beteiligten holten sich eine goldene Nase bei diesem Geschäft, und die philippinische Hauptstadt blühte auf und gedieh.
Der Neid
Wer reich ist, hat leider auch Neider. (Aber das sehen wir heute ja auch)
Während ihrer gesamten Präsenz in Manila mussten sich die Spanier unablässig gegen Angreifer wehren. Nicht nur bestand ständig ein gespanntes Verhältnis zu den einheimischen Tagalen. Auch Muslime, chinesische Warlords, japanische Seeräuber Rivalen machten ihnen zu schaffen.
Heimsuchungen
Zu diesen Heimsuchungen gesellten sich immer wieder katastrophale Erdbeben, Taifune und Feuersbrünste. Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts beschreibt der deutsch Forscher Jagor das Leben in der mittlerweile auf 200’000 Anwohner angewachsen Grossstadt als “ nicht angenehm und teuer als in Singapore. Bei Vielen scheinen die Ausgaben in grossem Missverhältnis zu ihrem Gehalt zu stehen.
Wenn man heute schaut ist es ja leider nicht viel besser. Denn es müssen viele von den Filipinos im Ausland Arbeitet, das sie ihre Familie durchbringen. Was für die Angehörigen nicht immer einfach ist, vor allem für die Kinder.