Leyte
Infos zu Leyte
Leyte kennt man als die Kokosnussinseln. Denn es lebt von Kopra, dem fetthaltigen Gewebe der Kokosnuss, aus dem das Kokosöl gewonnen wird. In der jüngeren Geschichte hat der damalige Oberkommandierende der amerikanischen Pazifikstreitkräfte, General MacArthur, auf Leyte seine Spuren hinterlassen. An der Küste der Insel landeten gegen Ende des Zweiten Weltkriegs die Befreiungstruppen der Alliierten. Damit hatte MacArthur sein Versprechen erfüllt, mit dem er die Philippinen vor dem Ansturm der japanischen Eroberer verliess. ( I shall return = Ich werde wiederkommen )
Besichtigung
In Tacloban, der Provinzhauptstadt, wandert der Reisende auf MacArthurs Spuren. Die Landung der US-Streitkräfte am 20. Oktober 1944 ist in einem Relief am Capitol Building festgehalten. Die in Bronze gegossenen Abbilder des Generals und seiner Truppen sind am Strand der Red Beach bei Palo zu besichtigen. Die nachgestellte Landungsszene ist ein Nationalheiligtum der Filipinos und ein Wallfahrtsort für Kriegsveteranen. Die Trümmer in der Umgebung sind bewusst micht geräumt worden. Eine Fahrstunde nördlich ist Biliran Island vorgelagert. Bei Caibiran kann man in Höhlen einsteigen oder in den heissen Schwefelquellen von Mainit und Libtong baden.
Von Tacloban aus empfieht sich der Sprung nach Basey auf Samar hinüber zum Besuch des Höhlenlabyrinths im Sohoton National Park. Man kann bei den Park Rangers übernachten, muss aber selbst für Proviant sorgen. Beste Besuchszeit ist März bis Juli, während der Regenzeit sind die Höhen nicht begehbar.
Marinduque
In der Karwoche wird Marinduque, die kreisförmige Insel zwischen Südluzon und Mindoro, zu einem Touristentreffpunkt, wenn in den Städten Boac, Gasan und Mogpog das Moriones Festival stattfindet. Höhepunkt ist der Karfreitag, wenn der römische Legionär Longinus symbolisch hingerichtet wird.
Mindoro
Die Strände an der bizarren Küste der von Urwäldern bedeckten Insel Mindoro waren noch vor 20 Jahren Geheimtipp von Backpackern und Tauchern. Auch heute sind Teile der bergigen Insel nur auf unbefestigten Strassen zu erreichen. Weite Teile Minoros sind ohne Telefonleitungen und daher nur mit Handy erreichbar. Die Spanier nannten das in die Provinzen Mindoro Occidental und Oriental unterteilte Mindoro Mina de Ore (Goldmine). Es wird zwar noch nach Gol geschürft, doch die Ausbeutung ist sehr gering.
Puerto Galera
Das aus Manila mit klimatisierten Bussen und nach einem Zwischenstopp zum Umsteigen auf Fähren im neuen Seefrachthafen Batangas in fünf Stunden zu erreichende Puerto Galera ist ein stilles Nest mit Bars und einem landschaftlich reitvollen Naturhafen.
Knapp zwei Kilometer ausserhalb von Puerto Galera liegt am Fluss eines bewaldeten Steilhangs das ruhige und einfach Strandresort Encenada. Eine empfehlenswerter Schnellimbiss ist das Pier Pib Pizza. Beliebte Strände um Puerto Galera sind White Beach, Balete Beach und Hondura Beach.
Von Puerto Galera bringen Jeepneys Touristen zum 15 km entfernten Tamaraw-Wasserfall, der 100 Meter in die Tierf stürzt und ein Freibad speist. Im Süden, bei San José, ist der Mt. Iglit als Tamaraw Reservat ausgewiesen. Hier überleben Hunderte vom Aussterben bedrohte philippinischen Zwergbüffel. Durch den Naturschutzpark streifen noch die Nachfahren der Ureinwohner.
Sabang Bay
Das aus Manila mit klimatisierten Acht Kilometer östlich liegt dieses oft laute Taucherdorado. Taucher können dort die noch intakten Korallenriffe erleben. Das überbevölkerte Dorf Sabang ist dagegen ein schlafloses Amüsierzentrum. Abseits des Dorftrubels liegen die strände Big La Laguna Beach und Samll LA Laguna Beach mit gut ausgerüsteten Tauchschulen und stilvollen Resorts.




